Choralschola

Mit Frater Benedikt (OSB) und seiner Choralschola „Tontauben“ wurde der Gregorianische Choral in Sankt Anna wieder gepflegt. Nach seinem Weggang in die Schweiz wollen wir versuchen, diese Lücke zu schließen. Daher sind zur Gründung einer neuen Choralschola Damen und Herren herzlich willkommen.

Das Repertoire umfasst den Bereich des Gregorianischen Chorals (z.B. Introitus- und Communio-Gesänge, Hymnen u.a.) und des deutschen Liturgiegesanges (z.B. Psalmen). Ungefähr einmal monatlich soll die Choralschola einen Sonntagsabendgottesdienst in der Pfarrkirche musikalisch mitgestalten.

Der musikalische Leiter der Choralschola, unser Kirchenmusiker Robert Scheingraber, befasste sich bereits während seines Kirchenmusikstudium intensiv mit dem Gregorianischen Choral. Außerdem nahm er an Meister-Kursen zur Gregorianik teil (u.a. bei Carlo Hommel, Luxemburg; Prof. Stefan Klöckner, Essen und Sr. Emmanuela Kohlhaas, Köln)

Die Schola probt nach Vereinbarung. Choralbücher werden zur Verfügung gestellt.

Voraussetzungen sind die Freude an der Musik und die Neugier auf die interessante Welt der Gregorianik. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Der Gregorianische Choral

Gregorianik ist der einstimmige liturgische Gesang der katholischen Kirche (seit Mitte des 9. Jahrhunderts) – benannt nach Papst Gregor I., der um das Jahr 600 eine Liturgiereform durchführte. Das Repertoire des Gregorianischen Chorals umfasst alle gesungenen Teile der Liturgie sowohl der Messe als auch des Stundengebetes.

Als Texte wurden fast ausschließlich Stellen aus der Bibel, besonders aus den Psalmen, verwendet. Die ältesten Vertonungen stammen aus dem 8. Jahrhundert.

Gepflegt wurde der Gregorianische Gesang zunächst vornehmlich in Klöstern, Domkirchen und bedeutenden Stadtkirchen. Die Überlieferung der Melodien erfolgte in den ersten Jahrhunderten mündlich, nur die Texte waren notiert, im 9. Jh. wurden erste linienlose Zeichen zur Notierung der Melodik entwickelt, die Neumen (neuma = Wink, pneuma = Geist, Hauch). Erst im 10. Jh. entwickelte sich die Notenschrift, wie wir sie heute kennen.

Das gregorianische Repertoire der Messe umfasst im Wesentlichen alle Teile des Ordinariums (feststehende Gesänge der Messe wie z.B. Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei) und des Propriums (wechselnde Gesänge, z.B. Introitus – zur Einzugsprozession, Graduale – nach der Lesung, Alleluja – vor dem Evangelium, Offertorium – zur Gabenbereitung, Communio – zur Kommunionausteilung).

Die wichtigsten Gregorianischen Gesänge sind in der „Editio Vaticana“ vereinigt, die 1905-1923 im Auftrag von Papst Pius X. entstand und später im „Graduale Romanum“ überarbeitet wurde. Hier finden sich zu allen Sonntagen, Hochfesten und Festen die jeweils dazu vorgesehenen und natürliche zu den Schrifttexten passenden Gregorianischen Gesänge.

Sie sind interessiert oder haben noch Fragen?

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Weitere Informationen erhalten Sie auch telefonisch bei Robert Scheingraber unter (0170) 341 98 86

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